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1497 erstmals urkundlich erwähnt, stammt die Familie Brühl aus Gangloffsömmern in Thüringen. Der hübsche Ort mit seiner alten Kirche und dem einstigen Gut der Familie liegt etwa dreißig Kilometer nördlich von Erfurt.
Bekannt geworden ist die Familie insbesondere durch das machtvolle Wirken von Heinrich Graf von Brühl (1700-1763), der zum einflussreichsten Mann im sächsischen Königreich wurde. Er wurde Minister bei August dem Starken, dann Premier bei dessen Sohn und Nachfolger August III. und bestimmte jahrelang nachhaltig die Geschicke des Landes. Zwischen der heutigen Familie und Heinrich Graf von Brühl liegen sechs Generationen.
Vielen ist der Name Brühl nicht zuletzt durch die monumentale Brühlsche Terrasse in Dresden bekannt, die der Minister zu seinen Lebzeiten erbauen ließ.




Er erbat sich dazu von seinem König das Bebauungsrecht für die Befestigungsanlagen, über deren Grenzen die Stadt längst hinaus gewachsen war, ließ die Zwischenräume mit Sand und Schotter aufschütten und einen Lustgarten anlegen. Den Garten verband er durch eine schmale Brücke mit seinem Palais, das unmittelbar angrenzte, und hatte so Zugang zu einem innerstädtischen Territorium erster Güte. Später schenkte der König seinem Minister den Rest der ehemaligen Verteidigungsanlage, was Heinrich Graf Brühl die Möglichkeit gab, seinen privaten Garten großzügig auszuweiten. Die Terrasse prägt bis heute eindrucksvoll die Kulisse der sächsischen Metropole. Sie passt sich harmonisch in das große Ganze ein, ja, verbindet die einzelnen durchaus unterschiedlichen Bauten, von denen einige wesentlich später entstanden, zu einem friedlichen Ensemble. Es ist, als habe man von Anfang an so geplant.

Legendär war der Hass, den Friedrich II. gegen den sächsischen Minister hegte. Das Brülsche Palais in Dresden fiel während des 7-jährigen Krieges den Plünderungen der preußischen Soldaten zum Opfer. Das Bellevue, ein kleines Schlösschen auf der Brühlschen Terrasse, wurde auf Befehl des preußischen Königs zerstört. Während der Soldatenkönig seinen Truppen Raub und Zerstörung gewöhnlich untersagte, befahl Friedrich, die Besitztümer Brühls, die Schlösser Grochwitz, Oberlichtenau und Nischwitz zu plündern und das Inventar zu zerstören. Schließlich wurde das herrliche Schloss Pförten in der Niederlausitz angesteckt, nachdem sich die preußischen Soldaten an Inventar und den Vorräten bereichert hatten. Pförten überstand die Brandstiftung und kristallisierte sich im 18. und 19. Jahrhundert zum neuen Lebensmittelpunkt der Familie.

Mit Aloysius Friedrich Graf Brühl, dem ältesten Sohn des Ministers, der 1785 in Pförten seinen ständigen Wohnsitz nahm, entwickelte sich um den prächtigen Bau mit dem weitläufigen Parkanlagen ein reges gesellschaftliches, kulturelles und vor allem familiäres Leben.

Das fand 1945 ein jähes Ende. Die Brühls mussten fliehen und ließen bis auf zwei Gobelins alles zurück, nicht zuletzt das Schwanenservice, eines der berühmtesten Porzellanservice aus der Meißener Porzellanmanufaktur, das der Minister 1737 bei Johann Joachim Kaendler in Auftrag gegeben hatte. Dass einzelne Exemplar
e des ursprünglich über zweitausend Teile umfassenden Geschirrs heute noch in Dresden zu besichtigen sind, ist Direktor Karl Berling zu verdanken, der vor dem 1. Weltkrieg eine Auswahl feinster Stücke als Leihgabe erbat, um sie im Dresdner Kunstgewerbemuseum auszustellen.

Jahrzehntelang stand das Schloss leer und wurde zur romantischen Ruine. In den letzten Jahren wurden dank der Investitionen seiner polnischen Eigentümer wenigstens die Seitenflügel renoviert und beherbergen nunmehr ein Hotel.

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